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Halbzeitbilanz: Mehr als positiv!

26.08.2011 von Helmut Strauß

Bundesgartenschau Koblenz 2011

Die Komposttheke findet regen Anklang.
Die Komposttheke findet regen Anklang.

Etwas mehr als drei Monate sind vergangen, seitdem Bundespräsident Christian Wulff die Bundesgartenschau Koblenz 2011 am 15. April eröffnet hat. Damit hat die grüne Großveranstaltung an Rhein und Mosel, die noch bis zum 16. Oktober 2011 mit bunter Blütenpracht und einem tollen Veranstaltungsprogramm begeistert, die Halbzeit erreicht. Mehr als 1,6 Mio. Besucher, über 7.750 Reisebusse, über 73.000 verkaufte Dauerkarten – diese beeindruckende Bilanz lässt sich sicherlich - wenn auch in kleinerem Rahmen - auf die Komposttheke der Gütegemeinschaft Kompost, Region Südwest und des Koblenzer Entsorgungsbetriebes übertragen!

Bei ihrem Besuch flanieren die Gäste nicht nur mit großer Freude über die Farben und Düfte der Blumen über das Gelände – sie interessieren sich auch intensiv für die einzelnen Beiträge der Ausstellung und das dabei vermittelte Wissen. So wurden bis etwa Mitte Juli weit mehr als 5.000 BUGA-Gästeführungen bei der Koblenz-Touristik gebucht, die dafür über 80 aufwändig ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stellt. Bei den Bücherfreunden unter den BUGA-Besuchern ist das offizielle BUGA-Buch der große Renner: Es liegt bereits in seiner 4. Auflage mit einer Gesamtauflage von 40.000 Mal Exemplaren vor. Andere Informationsangebote wie die in den ersten fünf Wochen bereits 3.800 Mal herunter geladene i-Phone-App, das von 10.000 Nutzern verfolgte Social-Media-Angebot und der von 16.000 Adressaten abonnierte Newsletter erfreuen sich ebenfalls größter Beliebtheit. Bei diesen doch sehr positiven Zahlen ist mit Sicherheit auch davon auszugehen, dass die angepeilten 2 Mio. Besucher ohne Problem übersprungen werden.

Und die Komposttheke? Auch hier ist die Bilanz mehr als positiv! Die Besuche von Schulklassen, die ständige Nachfrage nach den ausgelegten Broschüren und Merkblättern und dem Kompost Journal der Region sowie die persönlichen Kontakte mit Besuchern zeigen deutlich, dass das Thema Kompost ganz und gar nicht aus der Mode ist. Ganz im Gegenteil, Eigenkompostierung und der Einsatz gütegesicherter Komposte („da weiß man, was man hat“, so der Kommentar einer Besucherin) ist „in“ und gewinnt immer mehr an Bedeutung. So gesehen, war die Entscheidung für die Komposttheke mehr als richtig. Die Abnutzungsspuren an den Schubladenknöpfen der Kompostkommoden sind somit nicht nur ein Beleg dafür, dass die Schubladen rege auf- und zugemacht werden, sondern auch dafür, dass das Interesse an Kompost ungebrochen ist. Also, die zweite Hälfte der Bundesgartenschau kann ruhig kommen – die Komposttheke freut sich auf Ihren Besuch (und das Öffnen der Schubladen)!

www.buga2011.de

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