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08 | Hoch hinaus im Hobbygarten

25.11.2019 von Uwe Honacker

Hoch hinaus im Hobbygarten ...

Hochbeete machen Freude. Sie sind bequem zu pflegen, passen auch in den kleinsten Garten und danken es dem Gärtner durch üppiges Wachstum – vorausgesetzt, man sorgt für die richtige Basis.

Hochbeete erfreuen sich im Hobbygarten wieder zunehmender Beliebtheit. Sie erleichtern das rückengerechte Gärtnern, finden überall einen Platz und auch Gartenneulinge profitieren von den überschaubaren Kulturbedingungen. Ideal sind die künstlich erhöhten Flächen zum Kultivieren von Zier- und Nutzpflanzen und für kleine Grundstücke oder für Gärten, deren Böden steinig mit Wurzelunkräutern durchsetzt oder verdichtet sind.

Inzwischen bietet der Handel eine Vielzahl von Bausätzen und fertigen Hochbeetmodellen aus den unterschiedlichsten Materialien für verschiedene Gartenstile an. In der Regel sind die Einfassungen aus Holz und Stein – welches Material gewählt wird, hängt allerdings von den unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten und der Verweildauer des Beetes ab.

Hochbeet mit Dränage-Vlies
„Über der Dränage-Schicht (hier Kies) wird ein dickes Dränage-Vlies gelegt.“ (Bildrechte: Brigitte Kleinod)

Auf die Füllung kommt es an

Ob es nun die langlebige steinerne Variante oder die leicht abbaubare Holzkonstruktion ist – für beide ist die richtige Befüllung der wichtigste Garant für gutes Pflanzenwachstum. Leider kann man ein Hochbeet nicht einfach nur mit Erde füllen und auch die Empfehlung, das Beet nach dem Prinzip eines Hügelbeetes aufzufüllen, verspricht keinen gärtnerischen Erfolg.

Im ersten Fall ist der Wasserabzug nicht gewährleistet und es können jede Menge Unkrautsamen eingeschleppt werden. Im zweiten Fall sackt die Füllung in Kürze zusammen, so dass die Pflänzchen bald tief unten im Beetkasten sitzen. Selbst beim Anbau einjähriger Nutzpflanzen muss vor jeder Saison Substrat nachgefüllt werden, ausdauernde Pflanzen kann man auf diese Weise gar nicht im Hochbeet kultivieren.

Generell benötigen alle Hochbeete eine Dränage-Schicht, die aus nicht verrottendem Material wie Steinen und/ oder mineralischen Schüttstoffen wie Schotter, Sand oder Bims bestehen sollte. Eine noch tolerierbare, weil langsame Sackung, ist bei grobem Dränage-Material aus Hartholz und deren Hackschnitzel gegeben. Denn mit jährlichen Substrat- oder Kompostgaben lässt sich das Zusammenfallen der Erde hier einigermaßen ausgleichen.

Mineralische Dränage-Schichten sind dagegen formstabil. Sie sollten allerdings mit einem Dränage-Vlies vom Substrat getrennt werden, damit die Erde nicht in die Dränage-Schicht gelangt und verschwindet.

„Wenn man den schweren Sand lagenweise auf den leichten Kompost schüttet, kann man beides gut durchmischen.“ (Bildrechte: Brigitte Kleinod)

Bei organischen Dränage-Schichten ist es sinnvoll, einen Mäusedraht am Boden des Beetes auszulegen, um das Einwandern von Mäusen in das Hochbeet zu unterbinden.

Substratmischungen zum Gärtnern auf hohem Niveau

Hochbeete eignen sich für den Anbau von Küchenkräutern, Salat und Gemüse sowie auch Stauden, mediterranen Kräutern, Duftpflanzen oder Pflanzenraritäten.

Mit passenden Abdeckungen wird aus einem Hochbeet leicht ein Früh- und Überwinterungsbeet. Mit mehreren Hochbeeten können Gärtner sinnvolle Fruchtwechsel durchführen und Gartenabschnitte schön gestalten. So sollte das Hochbeet in Material, Form und Farbe nicht nur zum Gartenstil passen, sondern auch zur gewählten Bepflanzung. Dies gilt natürlich auch für die Füllung des Beetes, dessen Substratschicht in Höhe und Zusammensetzung auf die geplante Bepflanzung abgestimmt werden muss.

Die isolierte Lage ist ein grosser Vorteil von Hochbeeten: Ungeachtet der Bodenbeschaffenheit im Garten kann man die Substrate im Hochbeet frei wählen. Als unkrautfreie Substratschicht (in der Regel reichen 30 bis 40 Zentimeter Höhe) eignen sich Mischungen von RAL-gütegesichertem Kompost mit Sand (lehmiger oder gewaschener) hervorragend. Je nach gewünschter Pflanzenkultur kann der Gärtner sie im Volumenverhältnis 1 zu 3 im Beet mischen. Am besten ist das Material in wechselnden Schichten einzubringen – immer den schwereren Sand auf den leichten Kompost. Dann mit einer Harke oder einem Handwerkzeug durchmischen.

„Auf das Dränage-Vlies wird das Substrat (hier eine Mischung aus Sand und Kompost) geschaufelt.“ (Bildrechte: Brigitte Kleinod)

Außerdem haben sich verschiedene Gesteinsmehle und andere Bodenhilfsstoffe, allen voran Bentonit, bewährt. Steht unkrautfreier Lehm zur Verfügung, kann man auch diesen als Wasserspeicher untermischen. Doch mit den in der Nähe zur Verfügung stehenden Materialien muss der Gärtner oft längere Zeit experimentieren und hat keine Gewähr, dass die Substratmischung optimal für die gewünschte Bepflanzung ist.

Hochbeet Hochbeetgarten
„Praktischer als ein einziges Hochbeet ist ein Hochbeetgarten, da man für jede Kultur das passende Substrat mischen und Fruchtwechsel betreiben kann.“ (Bildrechte: Brigitte Kleinod)

Wünschenswerter Service für Hobbygärtner

Praktisch für den Hobbygärtner ist es, wenn er die Substratbestandteile an einem Ort beziehen kann oder die Substratmischungen bereits fertig gemischt geliefert werden können.

Einige Kompostbetriebe und deren Verteilerstellen bieten die Materialien bereits gemischt als lose Ware an. Der Hobbygärtner kann sich diese entweder mit dem Anhänger holen und selbst einfüllen, vom Gärtner bringen und einfüllen oder vom Spediteur liefern und abkippen lassen.

Wenn dann alles – nahezu auf Augenhöhe – perfekt grünt und blüht, lassen sich die weiteren Pflegearbeiten rückenschonend, je nach Beethöhe im Sitzen oder Stehen und mit einer kleinen Auswahl von Handwerkzeugen und mit sauberen Schuhen, erledigen.

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Die Autorin Brigitte Kleinod ist Biologin, Gartenberaterin und erfolgreiche Gartenbuchautorin.

Unser (Buch-) Tipp!

 

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Neue Ideen für Hochbeete

(Beetvariationen, Pflanzterassen,

Tischbeete – mobile Gärten)

ISBN - 13: 9783895662874

     

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Hochbeete und Schlüssellochgärten 

(Ratgeber für Gärtnern in rückenfreundlichen Hochbeeten, incl. Schlüssellochgärten – ressourcenschonend und praktisch) 

ISBN - 9783440156193

Biogut- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau: Einsatzmöglichkeiten und Praxiserfahrungen

25.11.2019 von Helmut Strauß

Biogut- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau: Einsatzmöglichkeiten und Praxiserfahrungen

Toll besucht – und viele neue Erkenntnisse!

Referent Felix Hoffarth Biogut- und Grüngutkomposte
Nicht nur Felix Hoffarth lieferte einen tollen Vortrag ab, das gilt auch für alle übrigen Referenten und Referentinnen. Foto: jps

Das hatte wohl keiner erwartet: Rund 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen machten die Fachveranstaltung „Biogut- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau:

Einsatzmöglichkeiten und Praxiserfahrungen“ zu einer mehr als runden Sache. Die gemeinsam von KÖL, SÖL und RGK Südwest organisierte Fachveranstaltung stieß wohl auch deswegen auf so großes Interesse, weil das Thema ökologischer Landbau immer stärker ins Bewusstsein rückt und zugleich die rechtlichen Vorgaben zum Komposteinsatz in der Landwirtschaft immer komplexer werden.

Jedenfalls waren sich alle einig: Gerade diese Veranstaltung sollte eine Fortsetzung finden, auch zu weiteren Themenschwerpunkten, die alle gar nicht in einer Veranstaltung abgedeckt werden können. Und, der abschließende Rundgang auf der Grünschnitt-Kompostierungsanlage der Firma Wagner in Frankenthal machte deutlich:

Die Produktion qualitativ hochwertiger Komposte erfordert mindestens genauso viel Fachwissen und Engagement wie es Landwirte und Weinbauern tagtäglich in ihrem Betrieb leisten müssen. Gerade das sollte sich doch wunderbar ergänzen.

Downloads zu: Biogut- und Grüngutkomposte im ökologischen Landbau

Freundlicherweise haben uns die Referenten ihre Vorträge zur Verfügung gestellt.

Dafür herzlichen Dank!

Einsatz von Biogut- und Grüngutkomposten zur Unterstützung der Nährstoff- und Humussituation

Einsatz von Biogut- und Grüngutkomposten zur Unterstützung der Nährstoff- und Humussituation

Biogut- und Grüngutkomposte im Ökologischen Landbau

BioGut- und Grüngutkomposte im Ökologischen Landbau: Einsatzmöglichkeiten und Praxiserfahrungen

Langjährigen Praxiserfahrungen mit dem Einsatz von Biogutkomposten

Langjährige Praxiserfahrungen mit dem Einsatz von Biogutkomposten auf einem Naturlandbetrieb

Ergebnisse eines Feldversuchs zum ökologischen Kartoffelbau

Bio-Kartoffeln mit Kompost

Wilfried Stegmann

Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH

Was sind Biogut- und Grüngutkomposte wert?

Was ist der Biogut-Kompost wert? Was kostet er?

Komposteinsatz und Düngeverordnung

Komposteinsatz und Düngeverordnung: Was ist zu beachten?

Dr. Claudia Huth

DLR Rheinpfalz in Neustadt/Wstr.

Komposte für den ökologischen Landbau:

15.10.2019 von Helmut Strauß

Im Südwesten tut sich was!

Kompost in bester Qualität
Kompost in bester Qualität – das ist das oberste Ziel der Gütesicherung. Foto: VHE

Seit 2014 sind Biogutkomposte entsprechend den Richtlinienänderungen bei Bioland und Naturland nicht nur in EU-Ökolandbaubetrieben sondern auch in den Betrieben der meisten deutschen ökologischen Anbauverbände (mit Ausnahme von Demeter) und damit auf rund 90 % der deutschen Ökolandbauflächen einsetzbar. Voraussetzung ist die Einhaltung der EU Ökolandbauverordnung 889/2008, Anh. 1 und der strengen Richtlinien von Bioland und Naturland, die weitgehend identisch auch von den meisten anderen deutschen Anbauverbänden des Ökolandbaus übernommen worden sind. Um im Rahmen der RAL-Gütesicherung die zusätzlichen Anforderungen des ökologischen Landbaus an die Komposte prüfen zu lassen, ist ein entsprechender Antrag bei der BGK-Geschäftsstelle erforderlich.

Verschiedenste Initiativen - sowohl auf einzelbetrieblicher Ebene („Regionalnetzwerke Ökokompost“) als auch auf Verbandsebene und im F u. E-Bereich - entwickeln seit der Richtlinienänderung von Bioland und Naturland Kooperationen zwischen der Kompostwirtschaft und dem ökologischen Landbau. Auch werden seit einiger Zeit in einzelnen Bundesländern Analysen und Konzepte zu den Einsatzmöglichkeiten von gütegesicherten Biogut- und Grüngutkomposten im ökologischen Landbau erstellt. Zu solchen Themen wird fortlaufend weiter berichtet werden.

Mit die ersten diesbezüglichen Projekte stammen aus den Reihen der RGK Bayern und der RGK Südwest. Ein seitens ISA initiiertes und seitens der RGK Bayern seit 2016 vorangetriebenes Projekt mündete mittlerweile in einem großen, dreijährigen F u. E-Vorhaben unter Leitung der TU München und gefördert seitens der BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung). Seit 2017 führt die RGK Südwest in Zusammenarbeit mit ISA fortlaufend und sehr erfolgreich sowohl Veranstaltungen zur Information ihrer Mitglieder bezüglich der Vermarktungsmöglichkeiten von Komposten in den ökologischen Landbau als auch gemeinsame Fachveranstaltungen mit Bioland- und Naturlandvertretern durch. Im Zuge solcher Veranstaltungen wurde auch eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Ökologie und Landbau sowie den Kolleginnen und Kollegen der Offizialberatung des ökologischen Landbaus begründet (in Hessen LLH-Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und in Rheinland Pfalz/Saarland DLR-Dienstleistungszentren für den ländlichen Raum).

Sauberes Grün- und Biogut ist eine wesentliche Grundlage zur Produktion gütegesicherter Komposte.

Die nächste diesbezügliche Fachveranstaltung zu den Möglichkeiten und Grenzen des Komposteinsatzes im ökologischen Landbau findet am 11.11.19 im DLR Neustadt (W.) statt. Sie wendet sich hauptsächlich an Betriebe des ökologischen Landbaus aber natürlich auch an Kompostanlagenbetreiber (Interessenten bitte bei der Geschäftsstelle der RGK Südwest anfragen, Programm wurde bereits versendet). Wie immer wird der Theorieteil bei der Fachveranstaltung durch die Praxis ergänzt, dieses Mal durch eine Besichtigung der Kompostanalage Frankenthal.

Ein besonderes Highlight dieser Aktivitäten seitens der RGK Südwest und ISA war die Teilnahme am diesjährigen Kompostforum im Rahmen der 2. Bundesdeutschen Ökofeldtage in Frankenhausen, die dieses Mal von rund 12.000 Besuchern aus der gesamten Bundesrepublik nachgefragt wurden. Hier war die RGK Südwest sowohl durch einen gemeinschaftlichen Infostand mit der BGK als auch durch die Beteiligung an der inhaltlichen Gestaltung des Forums und durch Stellung mehrerer Referenten beteiligt, wodurch die Interessenten aus dem ökologischen Landbau sehr intensiv beraten werden konnten. Neue Kontakte zu Vermarktungsorganisationen für Komposte und zu Publikationsorganen wurden geknüpft.

Speziell für die 2. Ökofeldtage wurde seitens ISA in Kooperation mit der RGK Südwest, dem LLH und der VÖL (Vereinigung ökologischer Landbau Hessen) ein „Praxismerkblatt Biogut- und Grüngutkomposte für den ökologischen Landbau“ erstellt. Es behandelt das Thema für „Einsteiger“ sehr praxisorientiert und kompakt. Überdies ist es bundesweit die erste seitens der ökologischen Landbauverbände, der Offizialberatung eines Bundeslandes und der Kompostwirtschaft gemeinsam herausgegebene kleine Infoschrift zum Komposteinsatz im ökologischen Landbau. Ebenso wie das Kompostjournal Nr. 27 der RGK Südwest - als Sonderausgabe zum Komposteinsatz im Ökolandbau - wurde das Praxismerkblatt während der 2. Ökofeldtage in hoher Auflage über die Infostände von BGK/RGK Südwest, Bioland, Naturland und LLH an die Interessenten verteilt. Beide Publikationen finden Sie auch auf der HP der RGK Südwest (www.rgk-suedwest.de). Für Rheinland Pfalz und das Saarland wird ein ähnliches Praxismerkblatt in den nächsten Wochen folgen. 

Und bei allen diesen Aktivitäten wird natürlich immer wieder betont, wie wichtig es ist, daß Kompostwirtschaft und Ökolandbau bezüglich der sortenreinen Getrenntsammlung an einem Strang ziehen, um gute Kompostqualitäten zu erzielen. Zusammen mit dem Ökolandbau entsprechende gemeinsame Initiativen zu entwickeln wird bei den zukünftigen Arbeiten von RGK Südwest und ISA weiter an Bedeutung gewinnen. Damit wollen wir einen positiven Einfluß auf die örE ausüben und diese zu zusätzlich notwendigen Aktivitäten bei der Getrenntsammlung motivieren.

Über alle diese praxis- und umsetzungsorientierten Aktivitäten zur Unterstützung ihrer Mitglieder hinaus haben RGK Südwest und BGK die vor kurzem abgeschlossene Studie „Nährstoffrückführung durch Biogut- und Grüngutkomposte in den ökologischen Landbau Hessens“ sehr motiviert mit Datenrecherchen zu den aktuellen Kompostqualitäten in Hessen unterstützt. Die vorgenannte Studie wurde seitens des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) finanziert und fachlich begleitet sowie von einem Konsortium bestehend aus Witzenhausen Institut (federführend), VÖL und ISA durchgeführt. Die RGK Südwest fungierte hierbei als assoziierter Projektpartner. Erste, sehr interessante Ergebnisse daraus wurden bereits auf den 2. Ökofeldtagen vorgestellt, eine ausführliche Darstellung wird im Rahmen des Bad Hersfelder Biomasseforums (19./20.11.19) erfolgen.

Im Zuge dieses Vorhabens und in Anbetracht der dabei erzielten wichtigen Ergebnisse für den Ökolandbau in Hessen erfolgt derzeit eine intensive Kommunikation zwischen allen o.g. Institutionen zu den Umsetzungsmöglichkeiten in die Praxis. In diesem Zusammenhang hat die RGK Südwest ihr seit 2018 verfolgtes Vorhaben einer fortlaufenden „Vernetzung“ zwischen Ökolandbau und Kompostwirtschaft („NÖK – Netzwerk Ökolandbau und Kompost“) eingebracht. Bereits seit längerem wird zwischen Kompostwirtschaft und Ökolandbau in Hessen und seit kurzer Zeit auch mit dem HMUKLV zu den Möglichkeiten diskutiert, hierzu ein befristetes „Anschub-Vorhaben“ auf den Weg zu bringen. Seit Anfang Oktober fördert das HMUKL V die Erstellung eines entsprechenden gemeinsamen Konzeptes durch das Witzenhausen Institut und ISA zusammen mit der VÖL, der RGK Südwest und dem LLH – Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

Auch in Rheinland Pfalz hat es inzwischen ein erstes Gespräch verschiedener Akteure zum Themenkomplex „Biogutkomposte für den Ökolandbau“ im MUEEF (Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten) gegeben. Dort stieß das Thema ebenfalls auf Interesse und die Gespräche sollen im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Ralf Gottschall

ISA, RG, 10/19