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RGK Südwest > Aktuelles > Das Kompost Journal

Kompost Journal

Kompost Journal | Frühjahr 2017 - Ausgabe Nr. 25

20.06.2017 von Helmut Strauß

Biotonne schützt Klima und Ressourcen

In die Biotonne darf nur Bioabfall, denn nur daraus kann man prima Kompost machen! | Foto: U. Honacker

Seit dem 1. Januar 2015 schreibt das Kreislaufwirtschaftsgesetz die flächendeckende Getrenntsammlung von Bioabfällen in ganz Deutschland vor. Und dennoch findet man auf der Deutschlandkarte heute noch immer viele weiße Flecken, in denen nicht getrennt gesammelt wird. Die zögerliche Haltung einzelner Landkreise und kreisfreien Städte, eine Biotonne einzuführen, sorgt dafür, dass wertvolle Bioabfälle mit dem Restabfall verbrannt werden, anstatt in hochwertigen Behandlungsanlagen vergärt oder kompostiert zu werden.

Kompost Journal | Herbst 2016 - Ausgabe Nr. 24

07.10.2016 von Helmut Strauß

Erfolgsgeschichte der Kompostierung

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Gütegemeinschaft Kompost Region Südwest vor 25 Jahren in Mainz gegründet

Die Gütegemeinschaft Kompost Region Südwest e. V. feiert im Jahr 2016 Jubiläum.
25 Jahre nach Eintragung ins Vereinsregister trafen sich Mitglieder und geladene Gäste aus Wissenschaft und Politik zur großen Jubiläumsfeier in Mainz. Die Kompostierung und Vergärung von Bio- und Grüngut ist eine Erfolgsgeschichte, ebenso wie der Aufbau und die Entwicklung der Gütesicherung für die erzeugten Produkte. Deren neutrale Qualitätskontrolle sowie die Auszeichnung mit dem RAL-Gütezeichen schaffen wichtiges Vertrauen und Rechtssicherheit für Erzeuger und Verbraucher.

Kompost besitzt nachhaltig ökologische Funktionen, die dazu beitragen, dass unsere Umwelt für die heutigen und nachfolgenden Generationen intakt bleibt. So wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Bodenstruktur verbessert. Durch den Einsatz als organisches Düngemittel und Torfersatz werden zudem wertvolle Ressourcen geschont und das Klima geschützt.

Aktuell 82 Mitgliedsbetriebe

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Aktuell sorgen 82 Mitgliedsbetriebe der RGK Südwest e. V. dafür, dass die biogenen Abfälle in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland professionell verarbeitet und anschließend als wertvoller Dünger und Humuslieferant dem Boden wieder zugeführt werden. Hauptabnehmer für die ökologisch wertvollen Naturprodukte sind der landwirtschaftliche Ackerbau, die Sonderkulturen Spargel- und Weinanbau sowie der Garten- und Landschaftsbau.

Dieser stoffliche Verwertungskreislauf nach dem Vorbild der Natur ist nachvollziehbar und transparent. Dadurch gelingt es, wichtiges Bewusstsein für die Abfallvermeidung und -verwertung in der Gesellschaft zu erreichen.

Kompost Journal | Frühling 2016 - Ausgabe Nr. 23

23.03.2016 von Helmut Strauß

Förderung der Artenvielfalt an Betriebsstandorten

Kompost Journal | Frühling 2016 - Ausgabe Nr. 23
Foto: NABU/Rainer Michalski

Die naturnahe Gestaltung von Betriebsgelände ist eine oft noch ungenutzte Chance für den Naturschutz. Die Veolia Umweltservice West GmbH und der Naturschutzbund (NABU) Mainz und Umgebung kooperieren hierzu beispielhaft auf dem Gelände der Biomasseanlage Essenheim.

Urbanes Gärtnern und die naturnahe Gestaltung von Betriebsflächen haben mehr gemeinsam, als man denken mag. Hinter beiden Varianten steht die Frage, wie auf begrenzter Fläche Natur bereichert, geschützt und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen werden kann.

Um deutschlandweit das Potential von Betriebs- und Firmengelände für den Naturschutz in den Blickpunkt zu rücken, wurde 2014 das Projekt »Biodiversität an Betriebsstandorten« gestartet und verschiedene Naturschutzmaßnahmen initiiert, die jeweils durch ortsansässige NABU-Gruppen begleitet werden.

Beispielhaft für den Standort Essenheim sind die seit Jahren dort brütenden Rauchschwalben, ein naturnah gestaltetes Gewässer mit großem Weidengehölz, eine kleine Streuobstwiese, blütenreiche Hochstauden, verschiedene Grünlandtypen sowie Lösslehmwände und -böden mit Wildbienen und Wespen zu benennen.

Nach einer durchgeführten gutachterlichen Kartierung des circa fünf Hektar großen Betriebsgeländes, das etwa zur Hälfte von Hallen und befestigten Flächen bedeckt ist, haben sich der Bestand und die Wertigkeit der einzelnen Biotope im Detail gezeigt. Insgesamt sind 23 Biotoptypen und 140 verschiedene Gefäßp anzenartenregistriert.